Himmelskörper

Mein Röschen,

 

ist Dir schon einmal aufgefallen, wie ähnlich sich Menschen und Sterne sind?

Jeder von uns ist seine eigene Welt. Und wenn man sich die Zeit nimmt, genauer hinzuschauen, kann man bei den unserem Weg kreuzenden Planeten eine Menge entdecken. Bei jedem hat die Reise durch dieses Leben individuelle Krater und Narben hinterlassen. Manche verhüllen ihre Landschaften mit Nebeln, andere zeigen uns offen ihr Gesicht - bunt oder steinhart.

Nur wenige Menschen sind Sterne. Sie strahlen aus sich heraus und ziehen mit ihrer Gravitation Planeten in ihre Umlaufbahn. Andere Menschen bleiben uns immer so fremd wie Monde. Wechselhaft lassen sie sich beleuchten, aber was wir sehen ist doch immer nur das gleiche Gesicht. Niemals erfahren wir, wie es auf der anderen, dem Licht abgewandten Seite aussieht

Wie verhält es sich eigentlich mit uns, astronomisch betrachtet? Ich glaube, wir wären ein ganz interessanter Fall für die Weltraumforschung:

Ein Doppelsternsystem, in dem Gravitation und Fliehkraft noch kein Gleichgewicht gefunden haben. Manchmal bewegen wir uns Monate und Jahre voneinander weg, bis die Anziehungskraft dann doch wieder an Stärke gewinnt. Und wenn ich dein Licht sehe, sage ich zu dir: Hallo, meine Liebe! Du hast dich gar nicht verändert. Lass uns doch wieder ein paar Lichtjahre gemeinsam zurücklegen.

30.3.09 16:20

Letzte Einträge: Andere Frauen, Smoke, Tension, True Love, Amazing, meeting the future

bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Hong / Website (2.4.09 19:42)
ein schöner Vergleich...


DieDenkerin (3.4.09 07:00)
Es freut mich, dass er dir gefällt