meeting the future

“I’m on my way home now. The place before the church is full of little children with their happy colourful lanterns. They stream around my legs like a river of fish.”

- “And I just arrived at home. Imagine a little girl or a boy with dark curly hair and bright green eyes and his/her most beautiful mother among them.”

You make me see the future.

Amazing

As I stand in the kitchen making breakfast, all the while slightly swaying to “Amazing” playing on the radio, you come out of the bathroom. With your clothes held protectively in front of you, the warm light of the room surrounds you like a halo, and you ask in that wondrous voice: “Just who allowed Bruno Mars to sing songs about you?”

True Love

Um den Tisch sitzen 6 Personen und spielen Trivial Pursuit. Die Pärchen bilden Teams. Es geht also nicht nur darum, zu gewinnen. Wer gewinnen will, muss seinen Partner gut kennen und sich ohne Worte mit ihm verstehen. Jedes Pärchen will deshalb unbedingt Sieger sein.

Wir sind an der Reihe und unser Spielstein liegt knapp vorn, wird aber dicht von den anderen verfolgt. Noch 5 Felder bis zum Sieg.

Nachdem wir beim Worte Umschreiben ganz gut waren und die Pantomime mit einigen Schwierigkeiten überstanden haben, müssen wir diesmal die Worte zeichnen.

Du zeichnest eine Wolke mit 4 Beinen und einem Knödelkopf.

„Schaf. Schäfer. Irland.“ rate ich.

Du schüttelst den Kopf und malst noch ein Schaf dazu. „Mehrere Schafe – eine Herde. Schäferhund.“

Wieder Kopfschütteln. Du malst Zahlen dazu. 1. 2. 3.

„Zählen. Schafe zählen.“

Nicken.

Du zeichnest einen Schlitten. „Rodeln. Schlitten fahren.“

Nicken. Du zeichnest ein großes Rechteck mit einem kleinen Viereck darüber und malst ein Kreuz in das Viereck.

„Krankenhaus.“ Nicken.

Du zeichnest einen Mann mit Zylinder und Anzug.

„Zauberer.“ Kopfschütteln. „Präsident.“ Kopfschütteln.

Du malst eine Frau im Kleid dazu. „Bräutigam.“

Nicken.

Du malst ein Tier mit 4 Beinen, einer länglichen Schnauze und aufrechten Ohren. „Hund. Wolf.“ Das Tier bekommt einen langen borstigen Schwanz. „Ah, Esel!“

 

„Die Zeit ist um.“ sagt eine der anderen Personen am Tisch.

 

Einer unserer Freunde schüttelt ungläubig den Kopf. „Hund, Wolf, Esel, wie errät man denn sowas?! Malt ihr euch jeden Tag Zettelchen?“

 

Ich muss grinsen. „Du wirst es nicht glauben; aber ja! Das tun wir!“

 

„Wieviel haben wir?“ fragst du.

 

Die anderen zählen die Begriffe auf den Karten durch. „Fünf.“

 

Du gibst mir mit dem Pantomime-Plüschtier über den Tisch ein High Five. „Gewonnen!!“

Besondere Fähigkeit

„Deine besondere Fähigkeit ist es, mich zum Lachen zu bringen.“

„Nein. Meine besondere Fähigkeit ist es, dich zum Erröten zu bringen.”

Sofort und ohne jede Kontrolle steigt die Wärme in mein Gesicht hoch.

„Ich hasse dich!“

Tension

Theatralisch fuhr sie sich durch das Haar. “Meine Frisur sieht heute absolut schrecklich aus!“

Nach den letzten 6 Wochen reichte selbst diese kleine Geste, um mich an den Rand einer spontanen Selbstentzündung zu bringen. „Halt den Mund! Ist es dir schon mal in den Sinn gekommen, dass es heute nicht um dich geht?!“

Als wir uns ansahen, waren ihre Augen groß und tränennass. „Aber an dem Tag, als es um mich ging, habe ich mich auch für dich gefreut, dass deine Haare toll aussahen“, sagte sie leise.

Das Gegenargument lag auf meiner Zunge. Ich war bereit, ihren Kommentar abschmettern oder mich über ihre Selbstbezogenheit aufzuregen. Aber es ging nicht. Seufzend schlossen sich meine Lippen. „Es tut mir leid.“

Unter diesen Vorzeichen war die Feier am Abend von Spannungen gekennzeichnet.

Als alle in einem dichten Kreis beisammen standen und ich ein Glas an den Mund führte, machte sie während dem Sprechen eine ausladende Handbewegung. Die Mischung aus Sekt und Erdbeerlimes goss sich über meinen Hals und das helle Kleid. Erschrocken schnellten ihre Augen zu mir. Das Gefühl der Selbstentzündung baute sich wieder in mir auf und ich stellte mit Genugtuung fest, dass sie diesmal nichts dagegen tun konnte, weil ich im Recht war. Sie wagte es nicht, auch nur ein Wort zu sagen. Und während sie wie ein Reh im Scheinwerferlicht dastand, entlud sich meine aufgestaute Wut nicht in einem Pfeilhagel bitterer Worte, sondern als herzhaftes Lachen. „Weißt du was? Manchmal hilft nichts besser als ein kleines Missgeschick, um die Spannung zu beseitigen.“

Smoke

We are sitting at the table, having dinner, and you just tell me "Never start smoking, please."

You place the sentence into the room like an object of modern art. To only look at it would not lead to understand what it's all about. No, it has to be touched and turned to discover its real form. I wonder where you get this thoughts from, out of the blue.

Deciding to reduce my options, I state the obvious: "I know you don't like it."

"No, I didn't mean that." Your eyes are deep and oh so blue.

A smile comes instinctively to my lips. I understand the form better now. It's an arrow and I can guess what its aim is. "Then what?"

You handle your object of art with very much skilfulness. "Because, when you start to smoke, someday you will tell me you just need to buy some cigarettes. And then you will be gone, never coming back to me."

The arrow reaches its aim and sinks into my heart, wounding me with your adoration. "I promise you: should I ever start smoking, I will always take you with me."

 


Andere Frauen

Du: "Ich habe mir auf dem Weihnachtsmarkt so viele Frauen angesehen -"

Ich: "Was!"

Du (lächelnd): "-und keine war annähernd so schön wie du!"